Stories 1960 - Quietschende Autoreifen
Klein Joachim beim Ostereier suchen - mit großer Schwester Bärbel - mit Teddy Phillip im Bett

Meine ersten Lebensjahre verbrachte ich ja in einer Wohnung auf der Graf-Galen-Straße in Neubeckum. Nicht weit entfernt war die Firma Polysius (heute Thyssen Krupp) ansässig. Damals gab's dort noch kein Parkhaus wie es heute der Fall ist. Die Parkmöglichkeiten auf dem Parkplatz waren immer schnell ausgeschöpft, so war die Graf-Galen-Straße bis weit an unserem Wohnhaus vorbei beidseitig zugeparkt.

Eines Tages war ich mit meinem kleinen Holzroller unterwegs. Durch einen Zufall fand ich heraus, dass es einen heiden Spaß macht sich zwischen zwei geparkten Autos zu verstecken und im richtigen Augenblick vor einem ankommenden Fahrzeug, und davon gab es reichlich wenn die ersten Mitarbeiter gegen 16:00 Uhr feierabend machten, die Strasse zu überqueren. Diese mussten dann immer heftigst in die Eisen gehen um den kleinen Joachim nicht zu erwischen. Und das quiiiiiiitschte so schön!!!! Auf der anderen Strassenseite angekommen versteckte ich mich wieder zwischen den parkenden Autos und das Spiel begann von Neuem.

Irgendwann wunderte sich meine Mutter, dass von draußen andauernd quitschende Autoreifen zu hören waren. Sie schaute aus dem Fenster und war wie vom Schlag getroffen, als sie mein "lustiges" Spiel begriff. Im Nuh war sie unten und hielt mir wohl ne heftig Standpauke, überglücklich, dass mir nichts passiert war. Ich war allerdings nicht so begeistert das ich dieses schöne Spiel nicht vortsetzen durfte - das quiiiiiiitschte so schön!!!!

Schon damal hatte ich ne Menge Glück..., sollte sich in meinem späteren Leben so einige Male wiederholen...hahaha

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